`:top
`!Roditis`! ist die am zweithäufigsten angebaute `F33f`_`[Weißweinsorte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rebsorte]`_`f in `F33f`_`[Griechenland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechenland]`_`f. Sie wird oft mit der Sorte `F33f`_`[Savatiano`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Savatiano]`_`f zu `F33f`_`[Retsina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Retsina]`_`f verschnitten. Sie heißt unter anderem auch Rhoditis, Roidites, Rogdites oder Alepou und wird besonders auf dem `F33f`_`[Peloponnes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peloponnes]`_`f angebaut.
Aus dem nordostgriechischen Anbaugebiet dieser Rebsorte stammt der weltweit bekannte Retsina `F33f`_`[Malamatina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Malamatina]`_`f.
Die Trauben dieser Sorte reifen trotz des warmen Klimas, das die gegen Pilzkrankheiten empfindliche Sorte benötigt, erst spät. Sie behalten aber trotzdem ausreichend `F33f`_`[Säure`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Säure_(Wein)]`_`f, was in warmen Klimazonen selten ist. Sie hat eine ausgeprägte Fruchtnote, insbesondere nach Zitrusfrüchten und Mandeln.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
`*Siehe auch:`* `F33f`_`[Weinbau in Griechenland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weinbau_in_Griechenland]`_`f sowie die `F33f`_`[Liste von Rebsorten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_von_Rebsorten]`_`f.
>>Contents
• `F0af`_`[Ampelographische Sortenmerkmale`#ampelographische-sortenmerkmale]`_`f
• `F0af`_`[Synonyme`#synonyme]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
-─
>>Ampelographische Sortenmerkmale
In der `F33f`_`[Ampelographie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ampelographie]`_`f wird der `F33f`_`[Habitus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Habitus_(Biologie)]`_`f folgendermaßen beschrieben:
• Die Triebspitze ist offen. Sie ist spinnwebig behaart mit sehr leicht rötlichem Anflug. Die Jungblätter sind auf der Blattoberseite leicht spinnwebig behaart und glänzen leicht bronzefarben.
• Die großen Blätter (siehe auch den Artikel `F33f`_`[Blattform`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Blattform]`_`f) sind meist dreilappig (seltener fünflappig) und mittelstark gebuchtet. Die Stielbucht ist U-förmig offen bis geschlossen. Der Blattrand ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten mittelweit gesetzt.
• Die konus- bis walzenförmige `F33f`_`[Traube`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Traube]`_`f ist mittelgroß bis groß und mäßig dichtbeerig. Die Beeren sind mittelgroß und die Farbe tendiert zu einem schwachen rosé. Die Beeren sind nicht zu dickschalig und saftig; der Saft ist farblos. Das leichte Aroma der Beere ist sehr charakteristisch.
Die Rebsorte treibt relativ spät aus.
Anfällig ist Roditis gegen den `F33f`_`[Echten Mehltau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Echter_Mehltau]`_`f und den `F33f`_`[Falschen Mehltau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Falscher_Mehltau_der_Weinrebe]`_`f. Die Erträge der fruchtbaren Sorte sind trotz der Anfälligkeit zufriedenstellend hoch und erreicht selbst auf mäßig fruchtbaren Böden 120 Hektoliter/Hektar. Auf fruchtbaren Böden neigt Roditis zur `F33f`_`[Verrieselung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Verrieselung_(Weinbau)]`_`f.
Roditis reift ca. 35 Tage nach dem `F33f`_`[Gutedel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gutedel]`_`f und gilt somit als spät reifend.
>>Synonyme
Roditis ist auch unter den Namen Alepou, Kanellato, Kokinara, Kokkinara, Kokkinostaphulo, Kokkinostaphylo, Lisitsines, Litsitsines, Rhodites, Rhoditi, Rhoditis, Rodea Stafyli, Rodites, Roditi, Roditis kokkinos, Roditis rosé, Rogdites, Rogditis, Roidites, Roiditis, Roïdo, Roigditis, Sourbiotes und Sourbiotis bekannt.
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f https://winegeeks.com/grapes/198
>>Weblinks
• Roditis in der Datenbank `F33f`_`[Vitis International Variety Catalogue`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vitis_International_Variety_Catalogue]`_`f des `F33f`_`[Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Institut_für_Rebenzüchtung_Geilweilerhof]`_`f (englisch)
>>Literatur
• `F33f`_`[Pierre Galet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pierre_Galet]`_`f: `*Dictionnaire encyclopédique des cépages.`* Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.
• Konstantinos Lazarakis: `*The Wines of Greece.`* Beazley, London 2005, ISBN 1-84000-897-0, S. 66–68.
• `F33f`_`[Jancis Robinson`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jancis_Robinson]`_`f: `*Das Oxford-Weinlexikon.`* 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.
`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a